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Satzung

Bau2 e. V

Stand: 09.11.2009

§1

Der Verein hat seinen Sitz in Karlsruhe, Hardtstr. 37a, Bau2. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt nach Eintragung den Namen Bau2

§2

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (AO).

Zwecke des Vereins sind die Förderung

  • der Jugendhilfe
  • der Kunst und Kultur
  • der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe
  • des Natur- und Umweltschutzes
  • der Hilfe für in Deutschland lebenden Aussiedlern
  • internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und
  • des Völkerverständigungsgedankens
  • des Tierschutzes
  • hilfsbedürftiger Personen und Personengruppen im Sinne des § 53 AO

Die Satzungszwecke werden insbesondere verwirklicht

  • durch die Unterstützung und Initiierung kultureller Projekte und Kooperation und Austausch mit anderen entsprechenden Vereinen und Initiativen. Der Verein schafft Netzwerke, um regionale, nationale und internationale Initiativen und Interessengemeinschaften, die dieselben Zwecke wie der Verein selbst verfolgen, zusammenzuführen,
  • durch die Projektentwicklung des restaurierten und instand gesetzten Gebäudes Bau2 der ehemaligen
  • Seldeneck’schen Brauerei Karlsruhe-Mühlburg zu einem Soziokulturellen Zentrum für Kunst und Kultur, ergänzt durch pädagogische, sportliche und umweltschützerische Angebote,
  • durch die Entwicklung und Durchführung von Programmangeboten für die Öffentlichkeit - insbesondere Workshops, Veranstaltungen, Seminare und Projekte aus den Bereichen Bildung, Pädagogik, Kunst, Kultur, und Umwelt,
  • durch den Betrieb einer Internetseite als Informationsplattform zu den Bereichen des Vereinszwecks,
  • durch die Ausstattung von Schulen, berufsbildenden Institutionen und vergleichbarer Einrichtungen,
  • durch die Unterstützung von Schulen bei der Einführung und Anwendung von Programmen zur Förderung der Jugendhilfe, der Gesundheitsfürsorge sowie der Gewalt- und Drogenprävention,
  • durch die Intensivierung der Eingliederung von Aussiedlern z.B. durch Sprachunterricht
  • durch Hilfeleistung in Fällen körperlicher und geistiger Not.
  • Daneben kann der Verein die Förderung der genannten Zwecke auch mittelbar verwirklichen. Insoweit ist er ein Förderverein i.S.d. § 58 Nr. 1 AO.
  • Dies geschieht insbesondere
  • durch die Ausstattung von Schulen, berufsbildenden Institutionen und vergleichbarer     Einrichtungen,
  • durch die Unterstützung von Schulen bei der Einführung und Anwendung von Programmen zur Förderung der ugendhilfe, der Gesundheitsfürsorge sowie der Gewalt- und Drogenprävention.

§3

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§4

Der Verein darf keine Personen durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.

§5

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§6

1. Mitglied des Vereins kann jede Person werden, die ein glaubhaftes Interesse an den Vereinszielen darlegt und die Satzung des Vereins anerkennt.

2. Der Verein erhebt Mitgliedsbeiträge. Bei Gründung des Vereins wird der Mitgliedsbeitrag auf 60.- € pro Jahr festgesetzt, der ermäßigte Beitrag für Jugendliche und finanziell schwach gestellte Personen auf 30.- €. Der Mitgliedsbeitrag kann anstelle von Geld durch Arbeitsleistung für den Verein erbracht werden. Der Beitrag ist jährlich im Voraus zu entrichten. Wird der Mitgliedsbeitrag nicht innerhalb eines Monats erbracht, endet die Mitgliedschaft automatisch. Die Beitragshöhe wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Bei Austritt oder Ausschluss von Mitgliedern oder bei Auflösung des Vereins besteht kein Anspruch auf bezahlte Beiträge, Spenden oder sonstige Zuwendungen.

3. Natürlichen Personen gleichgestellt sind: juristische Personen (Vereine, Organisationen etc.), sie werden von jeweils einer bevollmächtigten Person im Verein vertreten.

4. Die Mitgliedschaft muss gegenüber dem Vorstand schriftlich beantragt werden. Über eine Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit. Im Falle einer Ablehnung entscheidet auf schriftlichen Antrag die Mitgliederversammlung endgültig über die Aufnahme.

5. Die Anwartschaftszeit vor Aufnahme eines Mitglieds beträgt 6 Monate. Diese kann durch den Vorstand verkürzt oder verlängert werden. (Gründungsmitglieder ausgeschlossen). Über die Aufnahme und den Beginn der Anwartschaftszeit entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit.

6. Jedes Mitglied hat eine Stimme in der Mitgliederversammlung.

7. Die Mitgliedschaft erlischt durch schriftliche Austrittserklärung zum Ende des Folgemonats.

8. Die Mitgliedschaft erlischt fristlos im Falle von Tod oder durch Ausschluss bei grob vereinsschädigendem Verhalten, über den auf Antrag des Vorstandes die Mitgliederversammlung entscheidet. Der Ausschluss bedarf einer 2/3 Mehrheit der erschienen, stimmberechtigten Mitglieder.

9. Neben der normalen Mitgliedschaft gibt es auch Fördermitgliedschaft. Fördermitglieder bezahlen einen Jahresbeitrag nach Festlegung der Mitgliederversammlung, mindestens jedoch in Höhe des normalen Mitgliedsbeitrages. Sie müssen darüber hinaus für den Verein keine Leistungen (wie z.B. Arbeitsstunden) erbringen, sind jedoch nicht stimmberechtigt und nicht in den Vorstand wählbar.

§7

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Auflösung des Vereins.

 

§8

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§9

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet nach Ablauf eines Geschäftsjahres statt. Sie wird vom Vorstand mit einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die schriftliche Einladung kann per Post, Fax oder Mail erfolgen. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor einer Mitgliederversammlung beim Vorstand Änderungen und/oder Ergänzungen der Tagesordnung schriftlich beantragen. Über die in einer Mitgliederversammlung beantragten Änderungen und/oder Ergänzungen der Tagesordnung (Dringlichkeitsanträge) beschließt die Versammlung. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert oder wenn ein Fünftel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt.

§10

In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Stimmrechtsübertragungen sind ausgeschlossen.

Der Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung unterliegen

a) der Jahresbericht des Vorstandes

b) die Genehmigung des Jahresabschlusses

c) die Entlastung des Vorstandes

d) die Wahl und die Abberufung der Mitglieder des Vorstandes

e) die Wahl des Rechnungsprüfers für zwei Jahre

f) der Ausschluss von Mitgliedern

g) die Änderung der Satzung

h) die Auflösung des Vereins

i) die Festlegung der Höhe von Mitgliedsbeitrag und Fördermitgliedsbeitrag.

§11

Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden des Vorstandes, bei dessen Verhinderung vom 2.Vorsitzenden (Schatzmeister) geleitet. Die Abstimmungen erfolgen offen durch Handzeichen, auf Antrag geheim. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der erschienen, stimmberechtigten Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters.

Zur Änderung der Satzung und zum Ausschluss eines Mitgliedes ist eine Zweidrittelmehrheit, zur Auflösung des Vereins eine Dreiviertelmehrheit der erschienenen, stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich.

Stimmenthaltungen werden so gewertet, als sei der Stimmberechtigte nicht erschienen. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung wird ein Protokoll gefertigt, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§12

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und der 2. Vorsitzende (Schatzmeister).

Der Verein wird durch den 1. und 2. Vorsitzenden gerichtlich und außergerichtlich vertreten. Sie sind jeweils einzelvertretungsberechtigt.

Mitglied des Vorstandes ist außerdem der Schriftführer.

Die Amtszeit der Mitglieder des Vorstandes beträgt zwei Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus dem Vorstand aus, so wählt die nächste Mitgliederversammlung für die restliche Amtszeit einen Nachfolger. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat vor allem die Aufgabe, den Verein organisatorisch zu leiten und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung umzusetzen. Die Tätigkeit der Vorstandsmitglieder ist ehrenamtlich. Der Vorstand kann für die Führung der laufenden Geschäfte einen Geschäftsführer anstellen oder beauftragen.

 

§13

Die Auflösung des Vereins kann nur durch die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Viertel der erschienen, stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende (Schatzmeister) gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für gemeinnützige und mildtätige Zwecke i.S.d. § 2 dieser Satzung. Die Auflösung des Vereins oder der Verlust der Rechtsfähigkeit sind durch die Liquidatoren öffentlich bekannt zu machen. Die Veröffentlichung erfolgt in dem Medium, das für die Bekanntmachungen des Amtsgerichts Karlsruhe bestimmt ist.

§14

Sollte(n) eine (oder mehrere) Bestimmung(en) dieser Satzung gegen einschlägige gesetzliche

Vorschriften verstoßen, so gelten insoweit die gesetzlichen Bestimmungen. Die übrigen Bestimmungen dieser Satzung werden davon nicht berührt.

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